Kinderbetreuung in Hespe

So ist eine kostengünstige Kinderbetreuung möglich

10 Nov 18
Manuela
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Außer in Krippen und Kindertagesstätten werden im Landkreis Schaumburg Kinder auch von Tagesmüttern betreut. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag in der Kinderbetreuung. Einige der Tagesmütter haben eine Ausbildung in einem pädagogischen Beruf, andere wiederum langjährige Erfahrung im Umgang mit Kindern oder eine Qualifizierung als Tagesmutter. Die Verdienstmöglichkeiten sind begrenzt, die Arbeitszeiten erfordern ein hohes Maß an Flexibilität. Da gehört viel Herzblut dazu, wenn es um die Beschäftigung mit Kleinkindern geht. Um die selbstständige Tätigkeit attraktiv zu getalten, gibt es einen finanziellen Zuschuss. Der Landkreis Schaumburg übernimmt einen großen Teil der Kosten für die Tagespflege. Eine Betreuungsstunde wird mit 4 Euro pro Kind und Stunde berechnet. Die Tagesmutter erhält die Zahlung direkt vom Landkreis nach Anmeldung des Kindes. Die Eltern haben einen Eigenanteil an den Landkreis zu zahlen, der sich nach den Einkommensverhältnissen richtet. Dabei ist die Betreuungszeit nicht festgelegt.

⇒ Alle Informationen zum Antrag findest du hier.

 

Rechtliche Grundlage zur Kindertagespflege

Am 16.12.2008 ist das Kinderförderungsgesetz (KIFÖG) in Kraft getreten. Dadurch bekommt die Tagespflege einen höheren Stellenwert. Sie wird der institutionellen Kinderbetreuung gleichgestellt und soll professioneller werden. In § 23 Abs. 3 SGB VIII sind Personen, „die durch ihre Persönlichkeit, Sachkompetenz und Kooperationsbereitschaft mit Erziehungsberechtigten und anderen Tagespflegepersonen auszeichnen und über kindgerechte Räume verfügen. Sie sollen über vertiefte Kenntnisse hinsichtlich der Anforderungen der Kindertagespflege verfügen, die sie in qualifizierten Lehrgängen erworben oder in anderer Weise nachgewiesen haben,.“ näher definiert. In diesem Zusammenhang bietet der Landkreis Schaumburg die Qualifizierung nach dem Curriculum des Deutschen Jugendinstituts. Diese umfasst 160 Unterrichtsstunden, die alle Tagespflegepersonen, die mit der KIBA zusammenarbeiten und über die KIBA vermittelt werden wollen, absolvieren müssen, sofern sie keinen pädagogischen Hintergrund mitbringen. Zusätzlich muss ein Kurs „Erste Hilfe am Kind“ nachgewiesen werden.
Tagespflege startete in den siebziger Jahren als Angebot für Kinder unter drei Jahren. In dieser Altersgruppe spricht vieles für Tagespflege. Die Situation bei der Tagespflegeperson ist überschaubar für das Kind, es gibt einen familiären Rahmen und die Tagespflegeperson kann individueller auf das Kind eingehen.

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